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zeit.zellen (2007)
eine begehbare Installation

Idee, Konzept, Produktionsleitung, Choreographie: Susanne Mueller Nelson
Installation: Ruedy Schwyn
Tanz: Susanne Braun, Kosmas Kosmopoulos, Mickael Henrotay Delaunay, Tekeal Riley, Angela Stöcklin
Musik: Jalalu-Kalvert Nelson
Licht: Clovis Inocencio, Stephan Haller

Unterstützt von: Stadt Biel, Kanton Bern (Produktions- und Wiederaufnahmebeitrag), Stadt Bern, Sophie und Karl Binding Stiftung, Burgergemeinde Bern, Ernst Göhner Stiftung, Migros Aare, Schweizerische Interpreten Stiftung, Lions Club Biel, ADN Neuchâtel, Stadt Baden, Stadt Zürich

Dauer: 65 min

zeit.zellen wurde im Jahr 2002 kreiert und konnte dank einer Unterstützung des Kantons Bern für die Weiterentwicklung von bestehenden Werken wieder aufgenommen. Die neue Version ist konsequenter, vielschichtiger, persönlicher und wird von einer erfahrenen Equipe getanzt.

zeit.zellen spielt in einer Installation (Ruedy Schwyn) aus mobilen Stellwänden. Das Publikum kann frei umhergehen und seine Perspektive selbst wählen. Die Zuschauer/innen werden so Teil des Geschehens und der Choreografie, indem sie herumgehen, -stehen, -sitzen, -liegen.

Susanne Mueller Nelson setzt die sinnbildhaft schlichte Installation als Experimentierfeld ein, um über Raum und Zeit nachzudenken, wie Raum den Menschen beeinflusst und wie der Mensch sich im Raum verhält und ihn verändert.

Wir sehen individuelle Räume, in welchen sich persönliche Universen entwickeln. Reduzierte Gesten und repetitive Bewegungen bestimmen das Geschehen und nehmen im Verlauf des Stücks mehr und mehr Raum ein. Die Form und Beweglichkeit der Installation führt zu einer Agogik von Anziehen und Abstossen, Zurückziehen und Ausdehnen, Verdichtung und Auflösung.

Das Stück strahlt einerseits eine meditative Ruhe aus, die einlädt, dem Schauen und Sehen Zeit zu geben. Diese Ruhe wird andererseits immer wieder durchbrochen von dynamischen und pulsierenden Sequenzen, die eher wie ein Sog wirken, dem man sich schwer entziehen kann.

Wir haben diesen Wunsch nach Freiheit, schränken uns aber oft selber ein. Inwiefern sind Strukturen lebensnotwendig, inwiefern hindern sie unsere Entwicklung? Haben wir eine Wahl? Oder bleibt uns nur das Betrachten des Nichts?

Pressestimmen
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„Aus dieser Studie sind zehn faszinierende und einnehmende Bilder entstanden, die wie eine Endlosschlaufe immer wieder von vorne beginnen könnten.“ Der Bund „Das Publikum wird unmerklich und unweigerlich in die intensive Atmosphäre miteinbezogen.“ Bieler Tagblatt

Tournee: Biel (Centre Pasquart), Bern (Dampfzentrale), Neuchâtel (ADN), Baden (ma), Zürich (HGKZ), La Chaux-de-Fonds (Festival Antilope)
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